Die Zeit des Homeschoolings in der 4. Klasse!

Als wir im März vor der Schulschließung standen, wusste niemand so recht,
was da schulisch gesehen auf uns zukommen würde, wie das alles
funktionieren sollte! Es war eine noch nie da gewesene Herausforderung
für Kinder, Eltern, aber natürlich auch für uns Lehrer. Wir alle gemeinsam
haben diese Herausforderung angenommen und ich glaube, wir haben das
gut hingekriegt!

    Ich glaube, für die Kinder war diese Situation weder gefühlsmäßig noch
    lerntechnisch einfach. Lernen ist für die meisten Menschen lustiger und leichter
    in einer Gruppe. Da kann man miteinander reden, man kann Probleme besprechen,
    aber auch miteinander lachen und man kann natürlich miteinander spielen. Das
    alles gab es jetzt plötzlich nicht mehr. Und wie sehr den Kids der persönliche
    Kontakt zueinander fehlte, konnte man bei unseren Online Meetings sehen.
    Diese dienten zuerst eher, dem ,,wieder  einmal miteinander Tratschen“ und
    erst in weiterer Folge dem gemeinsamen Bearbeiten des Unterrichts-
    stoffes.                                                                                     

Die Schüler haben in dieser außergewöhnlichen Zeit Großartiges geleistet!
 Auch wenn einige es vielleicht nicht so ganz schafften, selbstständig plan-
mäßig alles zu erledigen und ein wenig angetrieben werden mussten, so
zeigten doch alle letztendlich den Willen dazu, die Arbeiten nachzuholen
und fertigzustellen. Ich glaube, nicht nur ich empfand es als große Erleich-
terung, als wir uns wieder in der Schule treffen konnten.

Besonders herzlich bedanken möchte ich mich aber auch bei den Eltern!
Ohne Ihre Mitarbeit, Ihre Hilfe und Ihren Einsatz, den Sie als meine
Vertretungslehrer zu Hause zeigten, hätte vieles nicht so gut geklappt.
Vielen, vielen Dank!!!

Ich glaube, dass nicht nur ich unheimlich froh war, als wir uns wieder in der
Schule treffen konnten. Auf alle Fälle wird uns diese Zeit immer im Ge-
dächtnis bleiben.