Entdecken & Forschen

Experimentieren mit Wasser



Frau Jana Grkinic besuchte unsere Schule, um mit unseren Kindern aller Schulstufen zu experimentiern und zu forschen. Die Kinder waren von Anfang an motiviert mitzumachen. So mussten alle ihre "Denkmützen" aufsetzen und dann ging es los.


Zuerst wurde an allen Tischen Becher mit Wasser verteilt. Nun bekam jedes Kind eine Pipette. Rasch hatten die Schüler/innen der 1. Schulstufe gelernt mit einer Pipette umzugehen. Sie erkannten auch, wenn die Luft aus der Pipette gedrückt wurde, dass dann Platz für Wasser in der Pipette ist.
 

Nachdem alle mit der Pipette umgehen konnten, bekam jedes Kind noch eine folierte Platte.
Als ersten Auftrag mussten alle mit Wassertröpfchen ein Bild zeichnen.
Während des Zeichnens entdeckten bereits die ersten Kinder, dass man mit der Pipette nicht nur zeichnen kann, sondern dass man diese auch als "Radiergummi" verwenden kann, indem man das Wasser wieder von der Folie absaugt.

 
Ein anderes Kind entdeckte wiederum, dass sich einzelne Wassertröpfchen, wenn man sie zu nahe nebeneinandersetzt, miteinander verbinden und dann große Wassertropfen bilden.Plötzlich wollten alle Kinder von ihren Entdeckungen berichten. So zeigten die einen, wie man Luft in ein Wassertröpfchen bringt und wunderschöne Luftblasen entstanden.
Ein anderes Kind berichtete von einem Loch im Wassertropfen, nachdem eine Luftblase zerplatzt war. Lukas zeigte uns, wie man Wassertropfen durch Blasen verschieben konnte oder wie es ihm gelang, ein Loch in einen großen Wassertropfen zu blasen.

Der Versuch mit der Pipette eine Linie zu zeichnen scheiterte kläglich. Die Linie brach sofort ab und das Wasser bildete wieder Tröpfchen.Wassertröpfchen mögen sich eben, wie die Schüler/innen der 1. Klasse. Die Unterrichtsstunde ist zu schnell vergangen, meinten einige Kinder. Aber sie freuen sich schon auf die nächste Stunde mit Frau Grkinic.  

 

Backpulvervulkan - ein weiteres Experiment

Zutaten:

Kleine, durchsichtige Plastikbecher, Backpulver, flüssige Zitronensäure, flüssige Lebensmittelfarbe, kleine Plastiklöffel, wasserfeste Unterlage (Teller, Tablett)

Anleitung

Jedes Kind erhält einen Plastikbecher, der den Krater des Vulkans darstellen soll. Der Becher wird zu 2/3 mit der flüssigen Zitronensäure gefüllt. Um einen schöneren Effekt zu erzielen, wird die Säure mit einem Tropfen Lebensmittelfarbe eingefärbt. Nun schüttet man das Backpulver in das Glas und verrührt es mit dem Löffel. Was passiert nun?

Beobachtung

Der Inhalt des Vulkans beginnt stark zu schäumen. Der gefärbte Schaum nimmt schnell zu und quillt aus dem Becher heraus. Das Ganze ähnelt einem ausbrechenden Vulkan, dessen Lava sich den Berg hinabwälzt

Erklärung

Kurz gesagt läuft im Vulkan eine chemische Reaktion zwischen Natron und Säure ab. Backpulver enthält u.a. Natriumhydrogenkarbonat, kurz Natron. Die Zitronensäure enthält, wie schon der Name sagt Säure. Wenn Natron und eine Säure zusammenkommen, entsteht „Streit! (Gas). Das Säuerungsmittel  reagiert mit Natron. Dabei entsteht Kohlenstoffdioxid (CO2).Diese Reaktion ist am Sprudeln erkennbar.

Darauf musst du achten: Die verwendeten Chemikalien sind ungiftig, aber Lebensmittelfarbe kann Flecken auf Kleidern und Möbeln hinterlassen!